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Dienstag, 11. März 2014

[FOOD]: Veganes "Mett"

Mittwoch ist "Mettwoch" und da ich ja gerade langsam dazu übergehe mich immer veganer zu ernähren und auch die Fettzufuhr bei der Nahrungsaufnahme wieder etwas mehr einschränken möchte, da kam es mir wirklich sehr gelegen, dass ich im Internet über ein Rezept für veganes "Mett" gestolpert bin. Es klang einfach und die Zutaten hatte ich zufällig gerade alle zur Hand. Also musste ich es ausprobieren und kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich es mittlerweile gemacht habe. Eigentlich steht immer eine Schüssel mit dem "Mett" bei mir im Kühlschrank.

veganes "Mett"

Was die Gewürze angeht, so habe ich auch schon einiges ausprobiert und der Phantasie und dem Experimentierwillen sind da wirklich keine Grenzen gesetzt. Ob nu einfach nur noch mit Kräutern der Provence (und einem Hauch Lavendelsalz), Curry & Paprika, Fleischgewürz, italienischen Kräutern, Chili.... Es funktioniert einfach alles.
Wie lange genau sich das "Mett" hält kann ich gar nicht sagen, da es bei mir wenige Tage nicht übersteht und vorher aufgegessen wird. Im Sommer hatte ich es allerdings mit auf einem Mittelaltermarkt und es hielt sich sogar 2-3 Tage ungekühlt (allerdings an einem schattigen Ort gelagert), bevor es mysteriöser Weise völlig verschwunden war.
Selbst Hardcorefleischesser konnten überzeugt werden. "Immer könnte ich das zwar nicht essen, aber so ab und an statt richtigem Mett wäre schon okay." ist nur eine Stimme von vielen.

Wie sieht es bei euch mit derartigen Experimenten aus? Könnt ihr euch für solche Alternativen begeistern oder ist es so gar nichts für euch?

Sonntag, 26. Januar 2014

[FOOD] : Kirschtörtchen

Kirschtörtchen








Zutaten :

125  g   Margarine
125  g   Zucker
2           Eier
250  g   Mehl
2   TL   Backpulver
8   EL   Milch
3   EL  Schokoraspel
1  Glas Sauerkirschen

16 Papierbackförmchen


Zubereitung :

Margarine,Zucker und die Eier in eine Rührschüssel geben und mit einem elektrischen
Handrührgerätes schaumig rühren.
Mehl und Backpulver vermischen und mit der Milch abwechselnd unter die Schaummasse rühren, in 3 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten.
Die Schokoraspel oder Schokostreuseln + den Kirschen vorsichtig unterheben.
Dann alles in den Papierförmchen verteilen.

Heißluft bei 180° Grad etwa 15 - 20 Min. backen.
Ab und an mal nach gucken ob sie gut sind.

Dienstag, 12. November 2013

[FOOD]: Kürbisgnocchi mit Salbeibutter

Es ist Kürbiszeit und immer nur Kürbissuppe oder Kürbis"pommes" ist ja auch nicht so ganz das Wahre. Ich probiere gerne mal etwas Neues aus und so bin ich auf ein Rezept für Kürbisgnocchi gestoßen. Klang gut. Musste ich ausprobieren. Mit dem Ergebnis bin ich wirklich äußerst zufrieden. Die Vorbereitung dauert zwar ein wenig, wobei es da durchaus aufwändigere Rezepte gibt, aber alles in allem ist auch dies ein schnell zubereitetes Essen.

Kürbisgnocchi mit Salbeibutter
Für die Salbeibutter: Butter in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und Salbei einrühren. Fünf Minuten auf die Seite stellen und warm halten. Die Gnocchi zum Servieren auf tiefe Teller verteilen, mit Salbeibutter beträufeln und mit dem zusätzlichen Parmesan bestreuen.

Wir hatten dazu dreierlei Pilze (Pfifferlinge, Austernpilze und Champignons. Die Pilze habe ich einfach nur in der Pfanne angebraten und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Hätte ich noch Räuchertofu (oder Speck) im Haus gehabt, dann hätte ich diesen vorher noch scharf angebraten und dazu gegeben. Zwiebeln passen auch super, sind bei diesem Essen aber ausgefallen, da die Herzdame nicht der allergrößte Fan davon ist und ich ja manchmal doch auch Wünsche und Bedürfnisse anderer achte.

Was sind eure liebsten Kürbisrezepte in diesem Herbst? Ich bin immer auf der Suche nach köstlichen Suppenalternativen; auch wenn Suppen eigentlich immer gehen.

Sonntag, 13. Oktober 2013

[FOOD]: One Pot Pasta

Martha Stewart hat es vorgemacht und ich musste es natürlich auch gleich ausprobieren. Heute gibt es mal ein wundervolles Rezept für die Gehetzten und die Spülmuffel. Es ist wirklich ausgesprochen lecker und ihr benötigt keine außergewöhnlichen Zutaten hierfür. Zwar habe ich eine Spülmaschine, aber hin und wieder mal nur in einem Topf zu rühren ist auch ziemlich entspannend.

One Pot Pasta nach Martha Stewart

Das wird es im Hause Elle sicher noch häufiger geben, wobei ich mit Kräutern und Gewürzen einfach noch ein wenig herumexperimentieren werde.

Habt ihr auch ähnlich einfache Rezepte, die schnell gehen und geradezu danach schreien als "Feierabendrezepte" genutzt zu werden?

Sonntag, 22. September 2013

[FOOD]: Spekulatiusaufstrich

Puh! Das ist ja mal wieder eine halbe Ewigkeit her, seit sich hier zuletzt etwas getan hat. Die Zeit rast aber auch in einem Tempo, da kommste ja gar nicht vernünftig hinterher.
Bei mir hat sich in den letzten Wochen so einiges getan, was ich einfach mal als universelles Argument für mein Fernbleiben nutzen möchte. Pfau, der notorische Dauersingle, ist einfach mal so in eine Beziehung gestolpert. Es war nichts geplant. Ich habe nicht gesucht. Es ist einfach so passiert. Da ich nun also ein Teil der fernbeziehungführenden Gesellschaft geworden bin (Deutschland - Schweiz), haben wir die gemeinsame Zeit einfach sehr intensiv genutzt und somit war kaum Zeit, um sich an den PC zu setzen. Irgendwann wird sich das aber sicher auch eingependelt haben und hier geschieht wieder häufiger was, zumal die Frau ohnehin plant ihr Leben nach Deutschland zu verlagern. Find ich gut. Sehr gut sogar!

Gestern habe ich auf Twitter ja schon erwähnt, dass ich mich an einem Spekulatiusaufstrich versuchen möchte. Nachdem ich aber feststellen durfte, dass ich keine Reismilch mehr im Haus habe und mich erst zum Einkaufen aufraffen musste... wurde das Brotaufstrichexperiment kurzerhand auf heute verschoben. Ich hatte gestern nach dem Einkaufen einfach keine Lust mehr.
Das Warten hat sich aber gelohnt und ich weiß, wer sich in der nächsten Zeit wohl nur noch von Spekulatiusbrot ernähren wird. Es schmeckt wirklich wie Weihnachten auf dem Brot.

Spekulatiusaufstrich
Es schmeckt wirklich übertrieben lecker und ich werde mich demnächst sicher häufiger mal daran wagen und verschiedene Brotaufstriche selber herstellen. Völlig überzeugt bin ich ja bereits von veganem "Mett", Hummus aus grünen Erbsen und Avocadosenf. 
Ich bin zur Zeit ohnehin dabei, mich durch die vegane Küche zu kochen. Komplett wird mir eine Umstellung sicher nicht gelingen. Ich möchte meinen Mitmenschen nicht aufzwingen, sich vegan zu ernähren und habe auch keine Lust immer, wenn ich irgendwo eingeladen bin, mein eigenes Essen mitzubringen. Ich versuche mich vegan zu ernähren, so gut es eben in mein Leben passt (...und wie ich Geld auf dem Konto habe, denn manchmal sind die veganen Dinge ja doch deutlich teurer). Es ist sicher nicht konsequent, aber ganz bestimmt besser als gar nichts.

So... und jetzt werde ich mal schauen, welche Aufstrichalternativen das Internet noch für mich bereit hält. 
Habt ihr vielleicht eine Idee? Irgendwas, was ich unbedingt mal ausprobiert haben muss?

Freitag, 24. Mai 2013

[FOOD]: Grillzeit ist Marinadenzeit

Auch wenn ich sonst eher kein Fleisch esse, finde ich, dass es beim Grillen einfach dazu gehört. Klar kann man auch toll Gemüse und dergleichen auf das Rost werfen, aber tief in meinem Herzen bin und bleibe ich einfach eine fleischfressende Pflanze.
Wenn es also mal Fleisch gibt, dann soll es auch etwas tolles und überhaus köstliches sein. Für die letzte Grillaction habe ich das Putenfleisch in zwei verschiedenen Marinaden gebadet, die beide einfach nur übertrieben köstlich waren. 
Bei meiner nächsten Seitanproduktionssession werde ich den Seitan einfach mal in den Marinaden einweichen. Kann ja nur schmecken.

Bier-Orangen-Marinade 
100 ml Bier
1 EL Orangenmarmelade
1 EL Tomatenmark

Miteinander verrühren und das Fleisch über Nacht darin baden. Es hat, gegrillt, einen wundervollen bierig-marmeladig-süßen Geschmack. Lecker, aber nichts für Kinder.
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Joghurt-Minz-Marinade

60 g Naturjoghurt
Minze
Zitronensaft
Honig
Kreuzkümmel (Kumin)
Salz
Pfeffer

Die Minze fein hacken und alle Zutaten miteinander verrühren. Die Mengenzugabe erfolgt hier eindeutig nach dem Geschmacksprinzip. Da ist ja jeder anders. Besonders toll fand ich hier, nach dem Grillen, die schöne Geschmacksmischung aus Minze und Kumin. Kumin ist aktuell eh eines meiner liebsten Gewürze und passt in diese Marinade einfach klasse hinein. Auch hier lasst das Fleisch über Nacht durchziehen. Dann kann der nächste Grillspaß kommen.
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Wie würzt ihr euer Fleisch für den Grill? Was ist euer ultimatives Supermarinadenrezept, was ihr nur zu gerne teilen wollt?

Mittwoch, 20. März 2013

[FOOD]: Pilzbolognese

Lang, lang ist's her. Also so gefühlt zumindest. Ich habe die letzten Tage zwar nicht gehungert und einiges neues ausprobiert, aber zum Fotografieren bin ich irgendwie gar nicht gekommen. Manchmal hatte ich so großen Hunger, dass ich nicht mehr warten wollte und manchmal, da sah das Essen einfach nicht fotowürdig aus. Rezepte ohne Fotos finde ich aber irgendwie eher unspektakulär. Heute aber... Haltet euch fest! Heute hat es mal mit so halbwegs gescheiten Fotos geklappt und die Pilzbolognese, die gestern doch eher etwas hundefutteriges hatte, sah heute gar nicht mehr so schlimm aus. Ob ihr wollt oder nicht: Es gibt mal wieder ein Rezept. Seit einiger Zeit schon esse ich kein Fleisch mehr. Nicht, weil es mir nicht schmeckt oder ich auf diese Weise gegen die Tierhaltungsproblematik protestieren möchte, ich habe gerade einfach keine große Lust auf Fleisch und bis auf mein Leberwurstbrot am Morgen habe ich es aus meinem Speiseplan gestrichen.
Backofenkartoffeln mit Pilzbolognese und Brokkoli

Zutaten:
für 2 Portionen

  250 g Champignons
1 Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
etwas Mineralwasser
1 Dose gehackte Tomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano


Champignons putzen und am besten in einer Küchenmaschine zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch fein hacken; oder mit einem großen Messer sehr fein würfeln.
Das Öl erhitzen und die Pilzmasse darin anbraten. Mit wenig Mineralwasser ablöschen, kurz einkochen lassen. Das Tomatenmark zugeben und kurz anschwitzen, dann mit den gehackten Tomaten auffüllen und würzen. Alles 15 Min. köcheln lassen.

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Fleischfanatiker und Pilzhasser wird man damit zwar nicht täuschen können, aber man muss ja auch nicht jeden immer mit dem Essen betuppen und kann sich auf die konzentrieren, denen es wirklich und ehrlich schmeckt. 
Ach, falls jemand vorbeikommt den die WW-Punkte interessieren: durch das Öl hat die Sauce 1 FP.

So, ich weine jetzt noch ein bisschen, weil ich schon satt bin und hefte dieses Rezept im Ordner "Ganz unbedingt und schnell nochmal kochen" ab.

Was ist eigentlich euer absolut ultimatives Lieblingsrezept aller Zeiten und darüber hinaus?



Samstag, 16. Februar 2013

[FOOD] - Zucchini Lasagne

Es ist mal wieder Wochenende und somit auch Zeit, um in der Küche etwas Neues auszuprobieren. Gut, so wirklich neu sind jetzt weder Zucchini noch Lasagne, aber in der Kombination habe ich persönlich es noch nie gegessen.
Ein schönes Rezept, welches sich gut vorbereiten lässt, freundlich zu den Hüften ist und dazu auch noch lecker schmeckt. Wahnsinn!

Zucchini Lasagne


Zutaten:

n.B. 100 g Hackfleisch 
(ich nehme Tatar)
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
Salz & Pfeffer
1 Dose gehackte Tomaten
1 TL Basilikum, gehackt
2 kleine Zucchini
35 g geriebener Käse
100 ml Sauce Hollandaise
(bei mir die Light-Version von Knorr)

Das Tatar mit Salz würzen und in einer Pfanne krümelig braten. Beiseite stellen.
Den Knoblauch hacken, die Zwiebel würfeln und beides für ca. 2 Minuten in der Pfanne andünsten. Hierbei muss man kein extra Fett zusetzen, da vom Anbraten des Fleisches noch genügend in der Pfanne sein sollte.
Das Fleisch zu dem Knoblauch und den Zwiebeln geben und die Tomaten, Basilikum, Salz und Pfeffer hinzufügen. abgedeckt für gut 30 Minuten köcheln lassen. Zu der Sauce kein extra Wasser hinzufügen, da diese recht dickflüssig sein sollte.
In der Zwischenzeit die Zucchini längs in dünne Scheiben schneiden, leicht salzen und für ca. 10 Minuten beiseite stellen. Zucchini enthalten viel Wasser und das Salz entzieht diesen im Vorfeld einiges davon. Nach 10 Minuten die Zucchinischeiben mit Küchenkrepp trockentupfen.
anschließend werden die Zucchinischeiben von jeder Seite für 1-2 Minuten in einer Pfanne (am Besten in einer Grillpfanne) gegart (gegrillt) und auf Papiertüche gelegt, damit erneut ausgetretene Flüssigkeit aufgenommen werden kann.
Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
Die Sauce Hollandaise anrühren (oder komplett selber machen bzw. eine einfache Ei-Käse-Mischung nutzen, was mein Punktekonto aber leider sprengen würde).
Den Boden einer Auflaufform mit Zucchinischeiben bedecken und Tomatensauce darüber geben; sowie einige Kleckse der Sauce Hollandaise. Dann erneut Zucchini... Tomatensauce... Sauce Hollandaise-Kleckse.. Zucchini... Tomatensauce... die restliche Sauce Hollandaise auf der Tomatensauce verteilen, den geriebenen Käse darüber streuen, die Auflaufform mit Alufolie abdecken und alles für ca. 35 Minuten backen - die letzten 15 Minuten offen (ohne die Folie).
Vor dem Servieren 5 - 10 Minuten ruhen lassen.

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Ich habe zu der Lasagne einen simplen Salat aus Romana-Salatherzen und einem Joghurtdressing gegessen. Sollte ich die Lasagne einmal für mehrere Person kochen, dann werde ich wohl ein Baguette selber backen; für eine Person lohnt sich das aber eher weniger, da ich es so schnell auch nicht gegessen bekommen würde und zum Einfrieren nur wenig Platz habe. Außerdem schadet es nicht, die fiesen kleinen Kohlenhydrate auch mal zu reduzieren/weg zu lassen.

So, welches Gemüse gibt es bei mir denn nächstes Wochenende in einem neuen Gewand? Ideen? Vorschläge? Ich bin ganz Ohr!

Sonntag, 3. Februar 2013

[FOOD] - Oh, geliebter Blumenkohl

Ich weiß, ich weiß. Bis zur eigentlichen Blumenkohlsaison ist es noch ein bisschen hin. Manchmal aber, da habe ich einfach Appetit auf ein bestimmtes Gemüse, so dass ich gar keine Lust habe es mir zu verkneifen und - im Blumenkohlfall - bis Juni zu warten. Eigentlich bin ich ja auch gar nicht so der übertriebene Blumenkohlfan, aber als ich neulich meine Rezeptsammlungen durchgeblättert habe, um mal wieder etwas zu finden, was noch auf eine erste Testung wartet, da bin ich auf das Rezept für den Blumenkohlreis und die Blumenkohl-Pizza gestoßen. Mmmmh, Pizza! Da habe ich schon lange mal wieder mit geliebäugelt, es mir aufgrund der WW-Punktesituation aber immer wieder verkniffen. Mit diesem Rezept könnte ich aber die Punkte für den Boden sparen. Toll! Wird ausprobiert!
Grundlage für den Boden der Pizza bietet der Blumenkohlreis, den ich einfach am Tag zuvor angetestet habe. Reis esse ich zur Zeit wirklich häufig und eine punkte- und kohlenhydratfreie Alternative dazu könnte eine großartige Abwechslung im Küchenalltag sein. Dachte ich mir, kaufte einen Blumenkohl und kochte drauf los.

Blumenkohlreis


Zutaten:

1 Kopf Blumenkohl 



Die Blätter und den harten Kern entfernen und alles in Röschen schneiden. Den Blumenkohl waschen und komplett(!!!) durchtrocknen lassen. Die Blumenkohlröschen in die Küchenmaschine geben und kleinhacken, bis die gewünschte Größe (Reiskorn) erreicht ist. Dann alles in eine mikrowellengeeignete Schüssel füllen, abdecken und ca. 7 Minuten in die Mikrowelle geben. Gut umrühren und bei Bedarf noch Butter, Salz, Pfeffer oder andere Gewürze (nach Geschmack) hinzufügen.

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Ich muss sagen, ich bin wirklich schwer begeistert von dieser Zubereitungsart des Blumenkohl. Es geht wirklich schnell und schmeckt auch gar nicht so übertrieben blumenkohlig, falls das jemanden eventuell von einem Versuch abschrecken sollte. Wenn man genug Sauce dazu isst, dann könnte man womöglich sogar mäkelige Kinder davon überzeugen, dass das kein Gemüse sondern einfach nur köstlich ist. Zu meinem ersten Testversuch gab es übrigens grüne Bohnen und Vanillehähnchen. Schkönntmischreinlegen!

Den Test mit dem Blumenkohlreis habe ich also erfolgreich abgeschlossen und habe mich am nächsten Tag dem Blumenkohlreisendgegner gestellt. Würde ich mich mit diesem Pokémon-Kram auskennen, dann könnte ich jetzt was schlaues darüber schreiben, dass das Blumenkohlreispokémon irgendwie die nächste Entwicklungsstufe erreicht hat. Ich habe aber definitiv mehr Ahnung vom Kochen - Und das sind bei mir ja auch nur die Basics, was wohl erklärt, dass ich eine absolute und totale Pokémon-Niete bin. - und erzähle mal von meinem Blumenkohlreispizzabodenversuch.

Blumenkohlreis goes Pizzaboden


Zutaten:

1 Portion Blumenkohlreis
1 Ei
45 g geriebener Käse
1/2 TL Fenchelsamen
Salz & Pfeffer
1 TL italienische Kräuter
Tomatensauce
Belag nach Wahl
45 g geriebener Käse

Den Blumenkohl-Reis in ein Trockentuch geben und das letzte Wasser herauspressen. Es ist wichtig, dass der Reis so trocken wie möglich wird. Den Blumenkohl, das Ei, den Käse, Fenchel, italienische Kräuter, Salz & Pfeffer verrühren. Die Blumenkohlmasse gleichmäßig verkneten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. So dünn wie möglich ausformen. 15 - 20 Minuten im Ofen (Umluft, 180°) backen, bis eine goldbraune Kruste entsteht. Blech aus dem Ofen holen und den Pizzaboden mit Tomatensauce, Käse und "Was auch immer" belegen und erneut in den Ofen geben, bis der Käse die gewünschte Konsitenz erreicht hat.

Falls ihr die Pizza mit Gemüse oder Fleisch belegen wollt, dann solltet ihr dies schon im Vorfeld garen, da die Überbackzeit wohl nicht ausreichen wird,  um besonders das Fleisch aus dem Rohzustand zu holen.

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Ich dreh durch! Das war wohl das leckerste, was ich in letzter Zeit gegessen habe. Der Fenchel im Teig - den man aber auch weglassen kann, wenn man jetzt eher nicht so fenchelig ist - gab eine tolle Note und hat dem Ganzen noch ein Krönchen aufgesetzt. Belegt habe ich meine Testpizza mit vorher angedünsteter Paprika, einer klein geschnittenen Scheibe geräuchtertem Putenbrustaufschnitt und etwas Zwiebel. Dazu gab es Salat, den ich von der Menge her aber gar nicht gebraucht hätte. Das Rezept reicht locker für eine Person mit sehr viel Hunger oder zwei Personen, wenn man noch einen schönen gemischten Salat dazu macht. Bei mir wird es diese Pizza jetzt sicher häufiger mal geben, wenn mich der Pizzajieper packt. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen und den Tipp geben, dass ihr den Blumenkohl wirklich so trocken pressen müsst, wie es nur geht. Bei mir war er wohl noch ein wenig zu feucht. Dem Geschmack hat das überhaupt keinen Abbruch getan, doch der Boden war in der Mitte noch nicht so schön knusprig wie im Rand. Sehr ihr, ich MUSS das sogar alles nochmal machen, um auch wirklich das komplett richtige Ergebnis zu erzielen. Hach!

Ich habe auch noch ein Rezept für niedliche kleine Blumenkohl-Pizza Bites. Auch extrem hüftfreundlich. Ich bin gespannt wie die wohl schmecken, habe nach den vorherigen Versuchen aber eigentlich überhaupt keine Sorgen. Jetzt suche ich mir aber erstmal ein irgendein Saisongemüse, das ich noch in irgendwelchen Rezepten verkochen kann und übe dann ein wenig Textformatierung bei Blogger, weil hier Absätze zu sehen sind, wo eigentlich keine sein sollten.

Montag, 21. Januar 2013

Meine neue Küche

Ich bin ja gerade mit meinem Schatzi zusammen gezogen und da er bis jetzt keine Küche brauchte (Kochmuffel) wurde es mit meinem Einzug eindeutig Zeit. Es muss noch ganz viel Deko her, aber das wird mit der Zeit auch noch werden. Ich habe jetzt auf jeden Fall sehr viel Platz zum Kochen und Backen. Das mache ich nämlich wirklich gerne. Meinem Schatzi schmeckt auch alles immer sehr gut, denn er ist vielleicht ein Kochmuffel, aber sicher kein Essmuffel.

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit unserer Wahl und kann mich bis jetzt echt nicht beklagen. Außerdem ist es, was den Platz angeht, eine deutliche Steigerung zu den 1,5m², die ich in meiner alten Wohnung Küche nennen durfte. Hier habe ich viel mehr Platz, um mich mal im Kreis zu drehen und etwas abzustellen.







Jetzt werde ich mal sehen, was ich so für Dekoideen finde. Wie habt hr eure Küche gestaltet? Tipps? Ideen?

Samstag, 19. Januar 2013

[FOOD] - Es ist noch Suppe da!

"Der Kaspar, der war kerngesund. Ein dicker Bub und kugelrund. Er hatte Backen rot und frisch; die Suppe aß er hübsch bei Tisch. Doch einmal fing er an zu schrein: "Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!"

Tja, zum Glück wissen wir, dass der olle Kaspar überhaupt keine Ahnung hatte und Suppen und Eintöpfe besonders im Herbst und im Winter der absolute Knüller sind.

Zur Zeit gibt es bei mir so gut wie jedes Wochenende eine Suppe. Meistens mittags, da ich erst abends richtig koche. Meine absolute Lieblingssuppe ist in den letzten Wochen eine Paprika-Chili-Suppe. Der Hammer! Und da ich ja gerade dabei bin meine Ernährung mit Hilfe von WW ein wenig umzustellen, kommt mir diese Suppe extra entgegen: 0 Punkte. Null! NUHULL! Top!
Ich weiß gar nicht, wie oft ich diese Suppe seit dem Herbst nun schon gekocht habe, aber ich werde ihrer nicht müde. Mal einfach nur so. Pur. Ein anderes Mal mit einem Klecks saurer Sahne. Mit angebratenen Hähnchenbrustwürfelchen. Mit etwas krümelig gebratenem Tatar. Mit Brötchen. Ohne Brötchen. Mit viel scharf. Mit wenig scharf. Hach! Und so schnell und einfach.
Damit ihr euch auch daran erfreuen könnt, teile ich großzügigst das Rezept für den herrlichen Zaubertrank mit euch.

Paprika-Chili-Suppe


Paprika-Chili-Suppe (4 Personen)

750 g passierte Tomaten
2 ½ rote Paprika
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
700 ml Gemüsebrühe
2 Chilischoten (bzw. nach Geschmack und Schärfe)
1 Prise Salz
2 EL Basilikum, gehackt

Das Gemüse putzen, grob zerkleinern und mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben.
20 Minuten in der Gemüsebrühe  kochen lassen.
Alles pürieren und noch mal aufkochen lassen.

Die Suppe schmeckt noch besser mit einem TL saurer Sahne pro Teller.




Oh, und weil es hier gerade so schön suppig ist und deutliches Interesse bekundet wurde: An Weihnachten habe ich für meine Familie eine Pastinakensuppe gekocht. Das Gemüse kannte ich bisher nur aus der Gemüseabteilung und durch Erzählungen von Freunden, die ihre Babies damit füttern. Was Kindern schmeckt, kann für Erwachsene nicht schlecht sein. Es musste also probiert werden und so habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht. Lange hat es nicht gedauert, bis ich auf eins gestoßen bin, welches nicht nur gut klang sondern auch, im Nachhinein betrachtet, eine äußerst köstliche Suppe hervor gebracht hat.
„Sorry, aber heute habe ich leider kein Foto für dich.“, würde Klums Heidi jetzt wohl sagen, denn ich besitze weder das technische Equipment, noch das Know-how, um eine hell-orangene Suppe zu fotografieren, so dass sie irgendwie appetitlich aussieht. Ersparen wir uns das also und kommen gleich zum Wesentlichen.

Pastinakensuppe (4 Personen)

500 g Pastinaken
1 EL Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise Pfeffer
1 Zwiebel, gehackt
1 rote Paprika, gehackt
1000 ml Gemüsebrühe
2 EL Schnittlauch, gehackt
75 g Frischkäse
2 EL Milch
1 Prise Salz  

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Pastinaken, Olivenöl, Kreuzkümmel und ein bisschen schwarzen Pfeffer gut miteinander verrühren und auf einem Backblech für 15–20 Minuten im Ofen rösten, zwischendurch wenden.

Bis auf 8 Pastinakenstücke (für die Garnitur zum Schluss) den Gemüse-Mix in einen Topf mit Zwiebeln, Paprika und Brühe geben. Kurz aufkochen lassen, Hitze reduzieren und die Suppe für 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Von der heißen Herdplatte nehmen und mit einem Stabmixer anpürieren, so dass die Suppe eine sämige, aber noch stückige Konsistenz hat. 1 EL Schnittlauch hinzufügen. Suppe wieder erwärmen und abschmecken.

Frischkäse, Milch und restlichen Schnittlauch zu einer cremigen Masse verrühren. Suppe in angewärmte Schüsseln portionieren und mit der Schnittlauch-Creme und den restlichen Pastinaken garnieren.

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Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Probieren. Ihr dürft mich übrigens gern einladen, denn ein Banause wie Kaspar bin ich ganz eindeutig nicht.

Da ich ja immer wieder auf der Suche nach neuen Geschmacksexplosionen bin: Was ist in dieser „Suppensaison“ eigentlich eure Lieblingssuppe?

Montag, 31. Dezember 2012

[FOOD] - Weihnachtsgeschenke aus der Küche



Am meisten Spaß haben mir dieses Jahr eindeutig meine Geschenke aus der Küche gemacht und ich habe bereits jetzt den Entschluss gefasst, dass ich genau das im nächsten Jahr noch ein wenig ausweiten werde.
Verschenkt habe ich Lebkuchenlikör, Cookie- und Brownie-Backmischungen, Minz-Oliven, Zimtsirup und Chili-Schoko-Salz.

Geschenke aus dem Hause Elle

 Lebkuchenlikör (750 ml)

100 g Puderzucker
100 g Schokolade, 60%
400 ml Sahne
50 ml H-Milch
2 gestr. TL Lebkuchengewürz
300 ml  Weizenkorn

Die Milch, die Sahne und die Schokolade (in Stückchen gebrochen) langsam in einem Topf erhitzen. Dabei ständig mit einem Schneebesen rühren. Sobald eine gleichmäßige Flüssigkeit entstanden ist den Puderzucker und das Lebkuchengewürz hinzu geben und alles verrühren. Dann den Korn langsam dazu gießen und die Flüssigkeit sofort in saubere Flaschen füllen und diese gut verschließen.

Als Mindesthaltbarkeitsdatum habe ich ca. 4 Wochen gerechnet. Der Likör sollte im Kühlschrank gelagert und wegen der Sahne auch recht zügig verbraucht werden. Das ist aber wohl eher kein Problem, denn ich persönlich finde ihn extrem köstlich.

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Die Rezepte für die hübsch geschichteten Backmischungen habe ich bei Maria gefunden und musste sie natürlich gleich ausprobieren. Ich habe jeweils 720 ml Gläser genommen, die ich bei „Gläser und Flaschen“ bestellt habe.

Brownie-Backmischung

100 g Mehl
½ TL Backpulver
1 kl. Prise Salz
75 g brauner Zucker
100 g Zucker
25 g Kakaopulver, entölt
50 g gemahlene Nüsse
25 g Schokoladenraspeln

An das Glas habe ich folgende Anleitung geheftet: Das Glas mit der Brownie-Backmischung in eine große Schüssel füllen und gut durchrühren. Dann 87 g geschmolzene Butter und 1,5 Eier verrühren und zur Brownie-Mischung geben. Alles gut durchrühren, bis sich ein glatter Teig ergibt. Den Teig in eine flache ausgefettete Backform füllen und bei 175°C etwa 35 Minuten lang backen.

Cookie-Backmischung

100 g Mehl
100 g brauner Zucker
25 g Zucker
100 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
20 g Kakao, entölt
nach Belieben: Schokodrops, Macadamianüsse, Haselnüsse, Mandeln, Smarties....

An das Glas habe ich folgende Anleitung geheftet: Das Glas mit der Cookie-Backmischung in eine große Schüssel füllen und gut durchrühren. Dann 125 g geschmolzene Butter und ein Ei verrühren und zur Cookie-Mischung geben. Alles gut durchrühren. Den Keksteig zu kleinen Kugeln formen und bei 190°C etwa 12 Minuten backen.

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Minz-Oliven

Schale einer ½ Bio-Orange
1 TL Pfefferkörner
½ Bund Minze
160 g grüne Oliven (aus dem Glas)
150 ml Sonnenblumenöl

Die Orangenschalen in dünne Streifen schneiden und den Pfeffer grob zerstoßen. Beides mit den Minzblättchen zu den Oliven in ein Glas geben und mit Öl aufgießen. Das Glas gut verschließen. Kühl und dunkel lagern.

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Zimtsirup (6x 250 ml Flaschen)

1200 g Zucker
1500 ml Wasser
12 Stangen Zimt

Den Zucker unter ständigem Rühren in einem Topf schmelzen und darauf achten, dass er nicht zu braun wird. Dann mit Wasser ablöschen und aufkochen, so dass das fest gewordene Karamell sich wieder löst. Die Zimtstangen hinzu geben und 20 Minuten sacht köcheln lassen. In Flaschen abfüllen und je zwei Zimtstangen dekorativ mit in die Flasche geben.

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Chili-Schoko-Salz (150 ml Glas)

150 g Salz
3 getrocknete Chilischoten
2 EL Kakaopulver, entölt

Die Chilischoten zermörsern und mit den restlichen Zutaten vermengen. In ein trockenes sauberes Glas füllen und dunkel aufbewahren.

Das Salz hält sich ca. 12 Monate. Bitte immer nur kleine Mengen herstellen.
Da die Aromen sehr flüchtig sind, empfiehlt es sich, erst kurz vor Ende der Garzeit sparsam zu würzen.

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Die Etiketten habe ich mir unter anderem hier runtergeladen und dann nach meinen Vorstellungen verändert.

Habt ihr ein besonderes Goodie aus eurer Küche, das ihr gerne verschenkt?

Euch und euren Lieben jetzt aber erstmal einen guten Rutsch. Hoffentlich wird 2013 genau so, wie ihr es euch immer gewünscht habt. Mit mehr Höhen als Tiefen. Mit vielen neuen Möglichkeiten. Mit viel Freude und Lachen. Und mit ganz viel Liebe!
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