Gerade bin ich bei
Madame Mim über diesen Jahresrückblick gestoßen und habe ihn mir gleich mal mitgenommen. Auch wenn es diesen Blog noch nicht lange gibt, das Jahr 2012 hatte 366 Tage. 366 Tage, in denen so viel passiert ist.
1. Zugenommen oder abgenommen?
Anfang des Jahres noch deutlich zugenommen. Nach einem Blick auf die Waage
aber die Reißleine gezogen. Bis jetzt kann ich ein Minus von 16,5 kg verbuchen.
2. Haare länger oder kürzer?
Die Haare sind brav weitergewachsen. Der nächste Friseurbesuch steht aber
an. Ca. 30 cm Spitzen können wohl weg, damit es wieder vernünftig gerade
aussieht.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich glaube, ich komme im Alltag noch immer gut ohne Brille aus. Nur bei
längerem Lesen am Bildschirm tut sie Not. Verändert hat sich aber nichts an
meiner Lupe.
4. Mehr Kohle oder weniger?
Seit April habe ich einen neuen
Job. Öffentlicher Dienst. Tarifbezahlung. Das bedeutet auch deutlich mehr Geld,
wobei am Ende eigentlich nie genug übrig bleibt. Zum Sparen komme ich aber
immerhin endlich wieder ein wenig, so das im nächsten Jahr vielleicht der schon
so lange geplante Traumurlaub Wirklichkeit werden kann.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Definitiv. Ich bin (mal wieder) sehr spontan umgezogen und hatte kaum
die Möglichkeit Geld dafür zur Seite zu legen. Jetzt fehlt aber nur noch der
neue Kleiderschrank als „große“ Anschaffung und es kann wieder ruhiger auf
meinem Konto werden.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Dank des neuen Jobs habe ich das Gefühl, dass ich mehr als jemals zuvor
bewegt habe. Ich bin die erste auf dieser Position und habe viel angeschoben. Es
bleibt also Bewegung in der Sache.
7. Der hirnrissigste Plan?
„Ich hätte mal wieder Lust auf einen kinnlangen Bob und dunkelbraune Haare.“
Habe diesen Plan zum Glück (noch) nicht in die Tat umgesetzt.
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Gefährlich? Hmmm.. Ich glaube, ich führe absolut kein Leben am Limit. Zählt
es, wenn man im Dunklen an der Weser spazieren geht?
9. Die wichtigste Begegnung in diesem Jahr?
Es gab viele wichtige Begegnungen in diesem Jahr. Große Begegnungen. Kleine
Begegnungen. Epische Begegnungen. Ich habe alte Freunde wieder getroffen und es
war nicht so, als hätten wir uns davor Jahre nicht gesehen. Ich habe neue Leute
kennen gelernt. Auf ganz „normalem“ Wege und über das Internet. Ich bin froh,
jeden einzelnen Menschen, den ich dieses Jahr getroffen habe, kennen zu dürfen.
10. Die teuerste Anschaffung?
Das war dann wohl mein neues Bett. Nachdem ich aber vorher ca. 6 Monate auf
dem Sofa im Wohnzimmer schlafen „durfte“, da meine Matratze unbeschlafbar war. Ein
neues Bett war aber ohnehin in Planung, so das sich eine neue Matratze vorher
gar nicht gelohnt hätte. Jetzt schlafe ich wieder wie ein Baby!
11. Das leckerste Essen?
Der Bremer Labskaus vom offenen Feuer.
12. Das beeindruckendste Buch?
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dieses Jahr so gut wie gar
nicht gelesen habe. Das wird sich 2013 aber ändern. Ein Buch pro Monat sollte
wohl ein schaffbares Ziel sein; früher hab ich dafür nur einen Tag gebraucht.
13. Der ergreifendste Film?
Schön fand ich - mal wieder - „Wenn Träume fliegen lernen“. Ansonsten habe
ich einige neue Serien für mich entdeckt. „The Walking Dead“, „American Horror
Story“ und „Doctor Who“.
14. Die beste CD?
Social Distortion - Hard
Times And Nursery Rhymes. Ganz klar! Geht immer.
15. Das schönste Konzert?
Omnia auf dem MPS in Bückeburg fand ich großartig. Das war aber eigentlich
auch alles, was mir dieses Jahr von dieser Veranstaltung besonders positiv in
Erinnerung geblieben ist.
16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeitskollegen und Freunden.
17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Freunden, während der diesjährigen Marktsaison. Für mich ganz, ganz viele
entspannte Wochenendurlaube.
18. Vorherrschendes Gefühl 2012?
Glück!
19. 2012 zum ersten Mal getan?
Ein ganzes Jahr lang bewusst auf Zigaretten verzichtet. Die Zeit, bevor ich
mit dem Rauchen anfing, zählt nicht!
20. 2012 nach langer Zeit wieder getan?
Bewusst auf meine Ernährung geachtet. War schon viel zu lange her.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
- Die Begegnung mit einem bestimmten Menschen.
- Das große Umzugsminus auf meinem Konto.
- Zerplatzte Träume.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Hör auf dein Herz!
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Die selbstgemachten Weihnachtsgeschenke!?
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Man hat mir eine Menge Zeit geschenkt. Mir zugehört und war in
nervraubenden Situationen für mich da. Danke!
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Schön, dass du da bist.“
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich hab dich lieb.“?
27. 2012 war mit einem Wort?
Aufregend.
28. 2012 leider gar nicht getan?
Ans Meer gefahren.
29. Wort des Jahres?
Grandios!
30. Stadt des Jahres?
Minden. (Und hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich mal freiwillig
hierher zurück ziehe, ich hätte wohl schallend gelacht.)
31. Song des
Jahres?
“Machine Gun Blues” von Social Distortion und “Rockin The Suburbs”
von Ben Folds; wie schon so lange.
32. Erkenntnis des Jahres?
Die können mir gar nix!
33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Der Umzug und der Start des neuen Jobs.
34. Gute Vorsätze für 2013?
Mein Leben noch erwachsener auf die Kette kriegen.
35. Pläne für 2013?
Einige. Viele. Konzerte, Reisen, Leben.
Wie war euer Jahr? Was habt ihr erlebt, gemacht, getan?